
Die Maßnahmen der israelischen Behörden gegen Schulen im besetzten Ostjerusalem gefährdeten den Fortbestand des Unterrichts für mehr als 50.000 Schüler, hieß es in einer Mitteilung. Darüber hinaus wurde kritisiert, dass palästinensischen Schulen der israelische Lehrplan aufgezwungen werden soll.
Am 1. September begann in Israel das neue Schuljahr. Zahlreiche Schulen in Ostjerusalem beklagten fehlende israelische Einreisegenehmigungen für palästinensisches Personal aus den besetzten Gebieten. Die christlichen Schulen traten deshalb auf unbestimmte Zeit in einen Streik.
Darüber hinaus wurde für die ersten Klassen in Grund- und weiterführenden Schulen der israelische Lehrplan eingeführt. Das betrifft rund 45.000 Kinder und Jugendliche.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
