
Laut einem Armeesprecher wurde die Suche unter anderem im Tunnel eines Wasserkraftwerks fortgesetzt, wo am Freitag zwei Arbeiter gerettet worden waren. Heute konnte ein weiterer Arbeiter aus einem Tunnel gerettet werden. Mindestens zwölf Wasserkraftwerke wurden durch die Katastrophe am Mittwoch vergangener Woche zerstört. Seither werden hunderte Arbeiter vermisst.
Die Gesamtzahl der bestätigten Toten in Nepal und China liegt inzwischen bei mindestens 1.325. Mehr als 5.500 Menschen werden in beiden Ländern vermisst.
Die Sturzflut hatte im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ganze Ortschaften zerstört. Ursache war nach Einschätzung von Fachleuten ein Gletscherabbruch am mehr als 7.000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
