
Der Gesetzentwurf mit allen Einzelplänen für 2027 sowie der Finanzplan des Bundes bis 2030 wurden zur weiteren Beratung an den Haushaltsausschuss überwiesen. Der Entwurf von Bundesfinanzminister Klingbeil sieht Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro vor. Die Neuverschuldung soll einschließlich der Kredite aus den Sondervermögen für die Bundeswehr sowie Infrastruktur und Klimaneutralität bei gut 200 Milliarden Euro liegen.
Bei der sogenannten Schlussrunde zum Ende der Haushaltswoche äußerte die Opposition nochmals Kritik an den Plänen der Bundesregierung. Der Grünen-Abgeordnete Eckert bemängelte beispielsweise, es werde am sozialen Zusammenhalt gekürzt. Der Unionsabgeordnete Hoffmann erklärte hingegen, die vorgesehenen 17 Milliarden Euro an Einsparungen seien nicht leicht, aber richtig. Alle müssten dazu ihren Beitrag leisten.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
