Vor Nordsee-Gipfel
Energieverband: Sicherheit kritischer Infrastruktur stärken

Vor dem dritten Nordsee-Gipfel hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs aufgefordert, die Sicherheit der Infrastruktur stärker in den Blick zu nehmen.

    Offshore-Windpark vor der Europäischen Küste bei Sonnenuntergang
    Ein Offshore-Windpark in der Nordsee (IMAGO / Pond5 Images / IMAGO / xfokkebokx)
    Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Andreae, sagte im Deutschlandfunk, Gefahrenabwehr bleibe grundsätzlich eine staatliche Aufgabe. Die Unternehmen könnten etwa Offshore-Windparks nicht allein absichern. Ebenso müsse das geplante Dachgesetz zur Resilienz kritischer Einrichtungen rasch verabschiedet werden.
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche erklärte in Hamburg, Stromnetze, Pipelines und wichtige Datenkabel würden angegriffen. Deshalb sei auch die NATO erstmals auf dem Gipfel hochrangig vertreten. Man baue die Infrastruktur aus und sichere sie gleichzeitig.
    Auf Einladung von Bundeskanzler Merz beraten Vertreter aus mehreren Nordsee-Anrainerstaaten und der NATO darüber, wie Windparks und Wasserstoff den Weg zum Erreichen der Klimaziele ebnen können. Außerdem geht es bei dem Treffen in Hamburg um die Sicherheit im Nordseeraum.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.