Schweden
Enger Ausgang der Parlamentswahl

In Schweden ist nach der Parlamentswahl noch unklar, welches politische Lager künftig voraussichtlich die Regierung stellen kann.

    Die Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, bei der Wahlparty ihrer Partei
    Die Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, bei der Wahlparty ihrer Partei (picture alliance / TT NEWS AGENCY / Jonas Ekströmer / TT)
    Nach Auszählung der meisten Stimmen kommt das Mitte-Links-Bündnis der Sozialdemokratin Andersson mit möglichen Koalitionspartnern auf 176 der 349 Sitze im Parlament. Das konservative Lager mit Ministerpräsident Kristersson einschließlich der rechtspopulistischen Schwedendemokraten erhält demnach 173 Mandate. Kristersson führt derzeit eine Minderheitsregierung, die von den Schwedendemokraten unterstützt wird.
    Es wird erwartet, dass ein Wahlsieger möglicherweise erst im Laufe des Tages feststeht, wenn die letzten Stimmen von Schwedinnen und Schweden aus dem Ausland sowie spät abgegebene Briefwahlstimmen ausgezählt sind.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.