Haushaltswoche
Entwicklungsministerin Alabali-Radovan beklagt Einsparungen bei ihrem Etat, AfD sieht Verschwendung

Im Rahmen der Haushaltswoche haben die Bundestagsabgeordneten über die geplanten Ausgaben für wirtschaftliche Zusammenarbeit diskutiert.

    Entwicklungsministerin Alabali-Radovan räumte ein, die vorgesehenen Einsparungen im Haushaltsentwurf verkleinerten die eigenen Spielräume. Man habe hart priorisiert und schwere Entscheidungen getroffen.
    Der AfD-Haushaltspolitiker Hanker warf dem Ministerium vor, von Ideologie getrieben zu sein. Als Beispiel nannte er etwa ein Theaterprojekt in Nordmazedonien oder ein ökofeministisches Projekt in Indonesien. Hanker sagte, die Entwicklungspolitik changiere zwischen Kolonialismus, Verschwendung und Ignoranz der rechtlichen Vorgaben.
    Für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung will die Bundesregierung nächstes Jahr 9,5 Milliarden Euro ausgeben - eine halbe Milliarde weniger als in diesem Jahr.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.