Dresden
Entwurf für neue Carolabrücke: Stadtrat folgt Bürgervotum

Dresden erhält eine neue Carolabrücke nach historischem Vorbild.

    Im Vordergrund ist der eingestürzte Teil der Carolabrücke in Dresden zu sehen. Dahinter der noch stehende Teil mit der Stadtsilhouette.
    Die alte Carolabrücke in Dresden. (IMAGO / Sylvio Dittrich / IMAGO / Sylvio Dittrich)
    Der Stadtrat entschied sich für den Entwurf, der auch bei einer Bürgerbeteiligung die meisten Stimmen erhalten hatte. Die charakteristischen Bögen der früheren Brücke sollen dabei in moderner Form wieder aufgegriffen werden. Der vom Begleitgremium favorisierte Entwurf eines anderen Planungsteams fand im Stadtrat keine Mehrheit.
    Anfang nächsten Jahres soll die Brückenplanung abgeschlossen und genehmigungsreif sein. Mit dem Bau könnte im Mai 2028 begonnen werden. Die Kosten werden auf bis zu 140 Millionen Euro geschätzt.
    Die frühere Carolabrücke aus DDR-Zeiten war im September 2024 teilweise eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Die verbliebenen Brückenteile mussten vollständig abgerissen werden. Als Ursache gilt Korrosion an tragenden Elementen.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.