
Der zurückgetretene britische Botschafter für die USA, Mandelson, ist in den Unterlagen vielfach namentlich erwähnt. Aus den Akten geht hervor, dass Mandelson mit Epstein engen Kontakt pflegte und von dem Multimillionär Geld erhielt - auch nach dessen Verurteilung wegen Förderung von Prostitution Minderjähriger.
Der britische Premierminister Starmer, der Mandelson vor einem knappen Jahr zum Botschafter ernannte, räumte im Parlament in London ein, ihn falsch eingeschätzt zu haben. Auf Druck der Abgeordneten kündigte Starmer an, dass die internen Unterlagen zur Besetzung des Botschafterpostens öffentlich gemacht würden.
Epstein war vor einem weiteren Prozess im Jahr 2019 tot in seiner Haftzelle aufgefunden worden. Die Behörden gehen von einem Selbstmord aus.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
