
Gleiches gelte für die ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin, Hillary Clinton, teilte er mit. Das Ehepaar freue sich darauf, einen Präzedenzfall zu schaffen, der dann für alle gelten müsse. Auch der amtierende Präsident Trump taucht vielfach in den Epstein-Dokumenten auf.
Die jüngste Veröffentlichung neuer Dokumente zieht inzwischen weitere Kreise nach Europa. Der britische Premierminister Starmer ordnete eine Untersuchung zu den Epstein-Kontakten des Ex-Botschafters seines Landes in den USA, Mandelson, an. Auch der Name des früheren französischen Kultur- und Bildungsministers Lang taucht in den Schriftstücken auf. Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit räumte "peinliche" Fehler ein, nachdem norwegische Medien berichtet hatten, dass ihr Name mindestens tausend Mal in den Akten zu lesen ist.
Norwegische Botschafterin suspendiert
Norwegens Außenministerium suspendierte eine der bekanntesten Diplomatinnen des Landes, Mona Juul. Sie war UNO-Botschafterin und ist heute Chefdiplomatin in Jordanien. Mit ihrem Ehemann Terje Röd-Larsen spielte sie eine wichtige Rolle im Oslo-Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern Anfang der 90er Jahre.
Das amerikanische Justizministerium hatte die neuen Dokumente am Freitag veröffentlicht. Darin tauchen die Namen zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten auf, darunter der Multimilliardär Elon Musk, Microsoft-Gründer Bill Gates und der ehemalige britische Prinz Andrew.
Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
