
Ein Sprecher sagte, der Brand habe sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. Der besonders bedrohte Ortsteil Gey bleibe aber vorerst evakuiert. In der Region sind inzwischen 1.400 Einsatzkräfte und mehrere Hubschrauber an der Brandbekämpfung beteiligt. Bundeskanzler Merz bedankte sich bei den Einsatzkräften. Er informierte sich in einem Telefonat mit dem Landrat über die Lage. Das Waldstück in der Eifel brennt seit Donnerstag. Betroffen ist ein Gebiet von etwa 300 Hektar.
Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Gorißen appellierte an die Bevölkerung, die Wälder wegen der derzeitigen Trockenheit nicht zu betreten. Nahezu alle Waldbrände entstünden durch menschliches Fehlverhalten, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. Auch bezüglich des Großbrandes im Hürtgenwald gehe man derzeit davon aus, dass er menschengemacht sei. Die NRW-Agrarministerin brachte mögliche Betretungsverbote für Waldgebiete ins Gespräch, um weitere Brände zu verhindern.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
