
Das gab der nationale Wahlrat bekannt. Bis dahin sollen laut einer Sprecherin die mehr als 1.500 beanstandeten Wahlprotokolle kontrolliert und nachgezählt werden. Darin befänden sich häufig rechnerische Fehler.
An der Stichwahl nahmen die Rechtspopulistin Fujimori und der Linkspopulist Sánchez teil. Dieser lag am Morgen nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen mit 50,1 Prozent nur 0,2 Prozentpunkte vor seiner Kontrahentin. Fujimoris Vater Alberto hatte Peru von 1990 bis 2000 autoritär regiert. Sánchez sieht sich als Nachfolger des im Jahr 2022 wegen eines Putschversuchs abgesetzten und mittlerweile inhaftierten linken Ex-Präsidenten Castillo.
Peru leidet unter politischer Instabilität, Kriminalität und Korruption. In den vergangenen zehn Jahren hatte das südamerikanische Land acht Präsidenten.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



