
US-Außenminister Rubio betonte in seiner Rede zwar, dass die USA und Europa zusammen gehörten. Um die alte Freundschaft - Zitat - "wiederzubeleben", müssten die Europäer aber ihren politischen Kurs ändern. Rubio warf Europa vor, einem "Klimakult" und einer "dogmatischen Vision" des Freihandels anzuhängen. Außerdem hätten sie "Massenmigration" zugelassen. Mehrere europäische Politiker äußerten sich dennoch verhalten positiv nach Rubios Rede, unter ihnen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der britische Premierminister Starmer. Der ukrainische Selenskyj gehörte heute ebenfalls zu den Rednern. Mit Blick auf den russischen Krieg gegen sein Land zeigte er sich bei den Friedensgesprächen zu Kompromissen bereit, die er auch von Moskau forderte. Zugleich beklagte Selenskyj einen einseitigen Druck der USA. Die Vereinigten Staaten würden das Thema Zugeständnisse oft nur im Zusammenhang mit der Ukraine diskutieren, nicht aber mit Russland.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
