Frankreich
Ermittler vermuten Sabotage als Grund für Zugentgleisung in der Normandie

Nach dem Entgleisen eines Regionalzugs in Nordwestfrankreich mit 44 Verletzten gehen die Ermittler von Sabotage aus.

    Das Foto zeigt Einsatzkräfte nach einem Zugunglück in Cléon im Nordwesten Frankreichs.
    Zugunglück in Frankreich. (AFP / GUILLAUME SALIGOT)
    Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte die Staatsanwaltschaft der Stadt Rouen. Wie es dort hingelangen konnte, werde untersucht.
    Der Regionalzug mit 186 Passagieren war gestern Abend in der Normandie zwischen den Städten Rouen und Caen unterwegs gewesen, als er entgleiste. Der Zugverkehr in der Region lief inzwischen wieder an, nachdem es zunächst zu größeren Störungen gekommen war. Für die Strecke zwischen Rouen und Caen wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. 
    Diese Nachricht wurde am 12.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.