Europol-Razzia
Ermittlungen gegen Pferdehändler wegen illegaler Fleischgeschäfte

Europol ist in vier Ländern gegen Pferdehändler vorgegangen, die in illegale Fleischgeschäfte verwickelt sein sollen.

    Blick auf das Gebäude der EU-Polizeibehörde Europol in Den Haag.
    Europol ermittelt gegen Pferdehändler wegen illegaler Geschäfte (Jerry Lampen/anp/dpa)
    Wie die Polizeiorganisation in Den Haag mitteilte, besteht der Verdacht, dass die Geschäftsleute tausende Rennpferde mit falschen Papieren ausgestattet haben, um die Tiere als Schlachtpferde zu verkaufen. An der Razzia in Irland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien waren 200 Ermittler beteiligt.
    Ausgediente Rennpferde, die häufig Medikamente erhalten hatten, sind für den Verzehr nicht geeignet und haben daher praktisch keinen Marktwert. Werden sie durch gefälschte Unterlagen umdeklariert, können pro Tier 1.000 bis 1.500 Euro erzielt werden. Im konkreten Fall wird vermutet, dass die nicht für den menschlichen Konsum bestimmten Pferde illegal zu Fleischprodukten verarbeitet wurden.
    Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.