
Das teilte das Polizeipräsidium in Potsdam mit. Neben der Störung öffentlicher Betriebe, dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel werde auch wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt. Der Angriff hatte gestern am Kohlekraftwerk Jänschwalde Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen verursacht.
Bei einem ähnlichen Vorfall in Nordrhein-Westfalen mussten gestern Abend zwei Kohlekraftwerke des Energiekonzerns RWE vom Netz genommen werden. Den Angaben der Polizei zufolge wurde bei einem Umspannwerk in Rommerskirchen vorsätzlich ein Kurzschluss herbeigeführt. Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul erklärte, es bestehe der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage. Von den Auswirkungen betroffen sind laut RWE die Braunkohlekraftwerke Neurath und Niederaußem. Zwei Blöcke können demnach erst am Wochenende wieder ans Netz gehen.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
