
Das ergab eine Umfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur. Demnach will Sachsen dies zum ersten Juli tun und Sachsen-Anhalt im Lauf des Sommers. In diesen sogenannten Sekundärmigrationszentren sollen Asylbewerber untergebracht werden, für die eigentlich ein anderer EU-Mitgliedstaat zuständig ist oder die bereits woanders einen Schutzstatus haben. Für die Zentren sind die Bundesländer zuständig.
Einige Länder haben noch keine Entscheidung getroffen, andere wie beispielsweise Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen planen derzeit keine Zentren. Schleswig-Holstein teilte mit, man habe bereits Einrichtungen, die dem Grundgedanken der Sekundärmigrationszentren entsprächen. Hamburg und Nordrhein-Westfalen verwiesen auf laufende Gespräche mit dem Bundesinnenministerium.
Diese Nachricht wurde am 10.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




