Oman
Erste Gespräche zwischen USA und Iran beendet

Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA hat es erste indirekte Gespräche zwischen Vertretern beider Seiten gegeben.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens vor den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Muscat im Oman
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens im Oman (AP)
    Sie fanden unter Vermittlung Omans in dessen Hauptstadt Maskat statt. Der iranische Außenminister Araghtschi sagte, der Iran und die USA hätten dabei ihre Sichtweisen dargelegt. Nun würden die Verhandler zu Beratungen in ihre Länder zurückkehren. Die Gespräche würden fortgesetzt. Araghtschi hatte die Unterredungen auf iranischer Seite geleitet, für die Vereinigten Staaten waren der Sonderbeauftragte Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, in den Oman gereist.
    Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste im Iran hatte Trump der Führung in Teheran wiederholt mit Militärschlägen gedroht. Zuletzt verstärkten die USA ihre Militärpräsenz in der Region. Vor diesem Hintergrund waren die neuen Gespräche vereinbart worden. Themen sollen unter anderem das iranische Atomprogramm sowie eine mögliche Lockerung der Sanktionen gegen Teheran sein. Die USA wollen auch Irans Unterstützung für militante Gruppen in der Region ansprechen.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.