
Sie fanden unter Vermittlung Omans in dessen Hauptstadt Maskat statt. Der omanische Außenminister al-Busaidi sprach von ernsten Gesprächen, die fortgesetzt werden sollten. Zunächst würden die Delegationen aber zu Konsultationen in ihre jeweiligen Länder zurückkehren. Irans Außenminister Araghtschi nannte die Unterredungen einen guten Start. Er betonte zugleich, Teheran werde mit den Vereinigten Staaten ausschließlich über das Atomprogramm seines Landes sprechen. Die USA hatten zuvor angekündigt, auch Irans Unterstützung für militante Gruppen in der Region anzusprechen. Eine Stellungnahme aus Washington gab es zunächst nicht.
Araghtschi hatte die Unterredungen auf iranischer Seite geleitet, für die Vereinigten Staaten waren der Sonderbeauftragte Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, in den Oman gereist. Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste im Iran hatte Trump der Führung in Teheran wiederholt mit Militärschlägen gedroht. Vor diesem Hintergrund waren die neuen Gespräche vereinbart worden.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
