USA
Erste Klage gegen US-Angriffe auf angebliche Drogenboote

Im Zusammenhang mit den US-Angriffen auf angebliche Drogen-Boote in der Karibik haben die Familien zweier Opfer die Regierung von Präsident Trump verklagt.

    US-Soldaten seilen sich von einem Helikopter aus auf das Deck eines Öltankers ab.
    US-Soldaten seilen sich von einem Helikopter aus auf das Deck eines Öltankers ab. (picture alliance / Newscom / HANDOUT)
    Die Familien reichten Schadenersatz-Klagen wegen "widerrechtlicher Tötung" beim Bundesgericht in Boston ein. Der Darstellung der Angehörigen zufolge waren die beiden Männer in Venezuela als Fischer und Landwirte tätig. Sie hätten sich auf dem Rückweg in ihre Heimat Trinidad und Tobago befunden, als ihr Schiff attackiert worden sei. Es ist die erste Klage, die im Zusammenhang mit den Angriffen eingereicht wurde.
    US-Streitkräfte haben seit September zahlreiche Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik attackiert. Dabei wurden mehr als 120 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.
    Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.