Bankeinbruch in Gelsenkirchen
Erste Klagen auf Schadenersatz

Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen im Dezember haben drei Geschädigte Klage auf Schadenersatz eingereicht.

    Die Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer
    Die Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer (Oliver Berg/dpa)
    Wie deren Anwalt mitteilte, werfen die Betroffenen der Bank vor, sich nicht genug um die Sicherheit in dem Tresorraum gekümmert zu haben. Unter den Klägern ist dem Anwalt zufolge auch ein Rentner, der in seinem Schließfach fast 400.000 Euro in bar gelagert hatte. Nach Angaben der Bank waren die Inhalte der Schließfächer jeweils bis zu 10.300 Euro versichert.
    Bei dem Einbruch hatten sich maskierte Täter Zutritt zu dem Tresorraum verschafft, indem sie ein Loch in die Wand bohrten. Fast alle der mehr als 3.000 Schließfächer wurden aufgebrochen. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Die Polizei geht nach eigenen Angaben etwa 600 Hinweisen nach.
    Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.