
Es waren die ersten Wahlen seit dem Sturz der langjährigen Regierungschefin Scheich Hasina im Jahr 2024. Sie war nach teils gewalttätigen Massenprotesten gegen ihre Regierung ins indische Exil geflohen. Seitdem regiert ein Übergangskabinett unter Führung des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus. Nach Auszählung von mehr als die Hälfte der Stimmen liegt die religiös-konservative BNP vorn.
Neben der Zusammensetzung des Parlaments entschieden die rund 127 Millionen Wahlberechtigten auch über grundlegende politische Reformen. Unter anderem soll die Amtszeit des Regierungschefs begrenzt werden, und es soll eine zweite Parlamentskammer geben.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
