Nordsee
Erste Seehund-Jungtiere auf Juist ausgewildert

In der Nordsee sind die ersten Seehund-Jungtiere der Saison ausgewildert worden. Drei Heuler hatten nach Angaben der Seehundstation Norddeich das nötige Gewicht für die Auswilderung von mindestens 25 Kilogramm erreicht.

    Ein Seehund schaut an der Ostspitze der Insel Juist aus dem Transportkorb.
    Die ersten drei Seehund-Jungtiere sind nach ihrer Aufzucht in der Station Norddeich in die Freiheit entlassen worden (Archivbild). (dpa-Bildfunk / Sina Schuldt)
    Das Pflegepersonal hat die drei Ernie, Tiffy und Lucy genannt. Sie wurden an der Ostspitze der Insel Juist im niedersächsischen Wattenmeer in die Freiheit entlassen. Die Station zieht in dieser Saison wieder mehr als 100 Jungtiere auf. Sie waren kurz nach der Geburt von ihren Muttertieren getrennt worden, meistens wegen des Wetters, wie etwa durch Stürme.
    Wenn der Kontakt zwischen Jung- und Muttertier nicht mehr hergestellt werden kann, spricht man von einem Heuler, wie Stationsleiter Lienau erklärt. Diese Tiere werden von staatlich bestellten Wattenjagdaufsehern geborgen und in Norddeich aufgezogen.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.