
Beide haben sich nach Vorladungen der Staatsanwaltschaft freiwillig gestellt, wie ungarische Medien berichteten. Nun müssen Haftrichter entscheiden, ob Untersuchungshaft angeordnet wird. Die Ermittler werfen dem früheren Kulturminister Hanko vor, Gelder aus staatlichen Fonds teils für Wahlkampfausgaben zweckentfremdet zu haben. Der frühere Entwicklungsminister Sesztak soll in einen Korruptionsskandal verwickelt sein, bei dem Bestechungsgelder an staatliche Entscheidungsträger geflossen sein sollen.
Hanko und Sesztak sind die ersten Ex-Minister unter Orban gegen die nun die Justiz vorgeht.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




