Geldpolitik
Erstmals seit 2023: US-Notenbank Fed erhöht Leitzins

In den Vereinigten Staaten hat die Notenbank Federal Reserve erstmals seit mehr als drei Jahren den Leitzins erhöht.

    Schild der US-Notenbank Federal Reserve
    In den USA erhöht die Notenbank "Federal Reserve" erstmals seit 2023 den Leitzins. (IMAGO / Anadolu Agency / Celal Güneş)
    Die Zinsspanne steigt auf 3,75 bis 4 Prozent. Das sind 0,25 Prozentpunkte mehr als bislang. An den Finanzmärkten war mit dem Schritt gerechnet worden. Notenbank-Chef Warsh hatte zuletzt betont, die Inflation liege weiterhin über dem Zielwert. US-Präsident Trump hatte dagegen mehrfach Zinssenkungen gefordert. Der Iran-Krieg treibt Energiepreise und Inflation in die Höhe.
    Vor knapp einer Woche hatte die Europäische Zentralbank ihren Leitzins erhöht. Die Notenbank hob den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins von 2,25 auf 2,5 Prozent an. 
    Der Leitzins ist der zentrale Zinssatz einer Notenbank. Er beeinflusst etwa, zu welchen Konditionen Banken Geld erhalten, genauso wie die Kreditkosten für Unternehmen und Privatpersonen sowie die Sparzinsen.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.