
Geplant sei ein Austausch von Experten der Mitgliedsstaaten, teilte ein Sprecher Irlands mit, das aktuell die Ratspräsidentschaft inne hat. Die Geschehnisse in Ceuta lösten eine neue Debatte über den Umgang mit Migration in Europa aus. Italien setzte das Schengen-Abkommen über den freien Personenverkehr in der EU gegenüber Spanien vorübergehend aus. Frankreich verstärkte Kontrollen an der Grenze zu dem Nachbarland. Der spanische Ministerpräsident Sánchez mahnte zur Achtung europäischer Verträge.
Nach Angaben des Außenministeriums in Madrid sind inzwischen nahezu alle irregulär nach Ceuta eingereisten Menschen auf marokkanisches Gebiet zurückgekehrt. EU-Migrationskommissar Brunner teilte mit, keine einzige Person habe die Grenze zum europäischen Festland überschritten.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
