Vorwurf illegaler Staatshilfen
EU-Kommission ermittelt gegen Windturbinen-Hersteller aus China

Die EU-Kommission ermittelt wegen des Verdachts illegaler Staatshilfen gegen den chinesischen Windturbinen-Hersteller "Goldwind".

    Hinter einer großen Windturbine stehen zwei Arbeiter mit einer Leiter vor der Inschrift "Goldwind".
    Der Konzern Goldwind hat seinen Hauptsitz in China und ist hauptsächlich im Bereich der Herstellung von Windturbinen tätig. (picture alliance / AP Photo / Mark Schiefelbein)
    Die Kommission vermutet nach eigenen Angaben, dass Subventionen aus Peking dem Unternehmen einen unfairen Vorteil auf dem europäischen Markt verschafft haben. Europäische Firmen hätten so einen Nachteil, weil sie ihre Produkte teurer verkaufen müssten, hieß es in Brüssel. Nach Angaben der Kommission könnte "Goldwind" von direkten Zahlungen, einer bevorzugten Steuerregelung und vergünstigten Krediten profitiert haben. Die Ermittlungen laufen bereits seit fast zwei Jahren. Eine Reaktion aus Peking gibt es noch nicht.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.