
Die Regierung in Peking hatte gestern mitgeteilt, dass die seit Dezember vorläufig geltenden Zölle zwar gesenkt, aber um fünf Jahre verlängert würden. Ein Sprecher der EU-Kommission bezeichnete dies als ungerechtfertigt und unbegründet. Die französische Regierung sprach von einer Benachteiligung europäischer Erzeuger.
Seit heute gelten in China für Milchprodukte aus der EU Aufschläge in Höhe von 7,4 bis 11,7 Prozent. Bisher waren es zwischen 22 und knapp 43 Prozent. China begründet die Zölle damit, dass die EU durch staatliche Subventionen Dumping betreibe. Experten werten die Zölle als Reaktion darauf, dass die EU ihrerseits Zölle auf in China hergestellte Elektroautos erhebt.
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
