
Die Brüsseler Behörde schlägt vor, die Importzölle von 25 auf rund 50 Prozent zu erhöhen, wie EU-Industrie-Kommissar Sejourne mitteilte. Zudem soll die Quote für Stahleinfuhren aus dem Ausland halbiert werden. Die Produzenten in der Europäischen Union stehen wirtschaftlich unter Druck wegen einer schwachen Nachfrage, hohen Energiekosten und der Konkurrenz aus Fernost.
Bevor die neuen Regeln in Kraft treten können, müssen das Europäische Parlament und die EU-Staaten zustimmen. Großbritannien forderte von der EU-Kommission eine Klarstellung zu den Auswirkungen der Stahlimportquoten auf britische Produzenten. Norwegen geht indes davon aus, dass es von dem Vorschlag der Europäischen Union nicht betroffen ist.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
