
Digitalkommissarin Virkkunen sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, man sammele gerade Daten, spreche mit Experten und analysiere Studien. Sie selbst befürworte eine gesamteuropäische Lösung, es sei aber noch keine Vorentscheidung gefallen. Auch müsse man bei dem Thema berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle seien. In Australien war Anfang Dezember ein Gesetz in Kraft getreten, wonach Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keine eigenen Konten mehr auf Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Snapchat besitzen dürfen.
Inzwischen erwägen einzelne EU-Staaten ebenfalls solche Verbote. In Deutschland soll eine Expertenkommission Handlungsempfehlungen vorlegen.
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
