Nach Unwettern
EU-Kommission sagt Spanien und Portugal Hilfe zu

Die EU hat Spanien und Portugal angesichts der Zerstörungen durch Unwetter und Überschwemmungen Hilfe zugesagt.

    Der durch den Sturm Leonardo stark angestiegene Fluss Guadalete in der Region Cadiz.
    Der Sturm Leonardo richtete in den spanischen Regionen Cadiz und Andalusien große Schäden an. (IMAGO / Europa Press / IMAGO / Rocío Ruz)
    Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte, Europa stehe solidarisch an der Seite seiner Mitgliedsstaaten. Sie regte an, Gelder aus den sogenannten Kohäsionsmitteln im EU-Haushalt für die Beseitigung der Schäden zu verwenden. In den vergangenen Tagen hatte das Sturmtief "Leonardo" in Teilen der iberischen Halbinsel zu Hochwasser und Überschwemmungen geführt. Trotz nachlassender Regenfälle ist die Lage nach Behördenangaben weiter angespannt. In Porto im Norden Portugals trat der Fluss Douro über die Ufer, der Bahnverkehr ist in Teilen des Landes weiter unterbrochen. In der besonders betroffenen südspanischen Region Andalusien wurden rund 8.000 Menschen evakuiert. Für morgen werden neue starke Regenfälle erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.