Belgien
EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn menschlichen Ursprungs

Die EU-Kommissarin für Krisenvorsorge und Krisenmanagement, Lahbib, schließt aus, dass der Brand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn eine natürliche Ursache hatte.

    Sourbrodt: Eine kleine Straße trennt die verbrannte Fläche im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn von grüner Vegetation, die den Waldbrand unbeschadet überstanden hat. (Luftaufnahme mit einer Drohne)
    Der Waldbrand im Hohen Venn hatte keine natürliche Ursache. (Christoph Reichwein / dpa / Christoph Reichwein)
    Sie besuchte die Region heute. Nach Gesprächen mit Experten vor Ort sagte Lahbib, das Feuer sei ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs gewesen. Die Kommissarin sprach von vermutlich unabsichtlichem, unbewusstem menschlichem Verhalten, das zu dem Brand geführt habe. 
    Im Hohen Venn wurden innerhalb weniger Tage rund 3.000 Hektar Vegetation vernichtet. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911. Das Feuer ist inzwischen weitgehend gelöscht, allerdings flammen immer wieder Brandherde auf.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.