
Das Parlament setzte deshalb zusätzliche Schutzklauseln durch. So ist das Abkommen zunächst bis Ende 2029 befristet und kann ausgesetzt werden, falls eine Seite ihre Verpflichtungen nicht einhält. Für das Handelsabkommen stimmten 440 Parlamentarier, dagegen 151. Es gab 50 Enthaltungen.
Auf den Kompromiss hatten sich zuvor die EU-Mitgliedstaaten und die Verhandlungsführer des Parlaments verständigt. Nötig ist nun noch die formale Zustimmung der Mitgliedsstaaten, damit das Abkommen in Kraft treten kann. Die Kommission hatte sich mit Washington im vergangenen Sommer auf das Dokument geeinigt, um einen drohenden Handelskrieg abzuwenden. US-Präsident Trump setzte den Europäern vor einigen Wochen eine Frist bis zum 4. Juli.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




