
Die Abgeordneten billigten einen Bericht, wonach Partnerländer wirtschaftlich stärker unterstützt werden sollen, etwa in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Bildung oder bei der Bewältigung des Klimawandels. Notwendig sei ein ganzheitlicher Ansatz, um gegen Fluchtursachen wie Armut, Perspektivlosigkeit und Konflikte vorzugehen. Kritisch äußerte sich das Parlament zu einer Politik, die allein auf strengere Grenzkontrollen setze.
Die EU-Kommission stellte eine Plan vor, um die irreguläre Migration über den Ärmelkanal besser zu kontrollieren. Unter anderem sollen die Einsatzkapazitäten an der Grenze verstärkt werden, wie die Nachrichtenagentur afp berichtet. Dazu gehöre die Aufstockung eines neuen, von Europol betriebenen Zentrums zur Bekämpfung krimineller Schleusernetzwerke.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
