
Der Vorschlag sieht unter anderem Strafmaßnahmen gegen fast 90 russische Banken sowie Krypto-Netzwerke vor, wie die EU-Außenbeauftragte Kallas mitteilte. Es seien unter anderem Transaktionsverbote geplant. Kommissionspräsidentin Von der Leyen betonte, die bisherigen Sanktionen zeigten bereits Wirkung; die russische Wirtschaft verlangsame sich deutlich.
Zu den neuen Sanktionen soll auch eine Visasperre für russische Soldaten gehören, die seit Beginn des Ukraine-Krieges gedient haben.
Über das mittlerweile 21. Sanktionspaket wollen die EU-Außenminister bei einem Treffen am kommenden Montag beraten. Für eine Verabschiedung ist Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten erforderlich.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
