Ukraine-Krieg
EU plant neues Sanktionspaket gegen Russland - unter anderem Finanzsektor im Fokus

Die Europäische Union will mit einem neuen Sanktionspaket gegen Russland auch den Finanzsektor weiter ins Visier nehmen.

    Die blaue EU Flagge mit den gelben Sternen weht vor dem zwischen 1963 bis 1967 erbauten Berlaymont-Gebäude in Brüssel, der Sitz der Europäischen Kommission.
    Die ​EU arbeitet an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland (Symbolbild). (picture alliance / Goldmann)
    Der Vorschlag sieht unter anderem ⁠Strafmaßnahmen gegen fast 90 russische Banken sowie Krypto-Netzwerke vor, wie die EU-Außenbeauftragte Kallas mitteilte. Es seien unter anderem Transaktionsverbote geplant. Kommissionspräsidentin Von der Leyen betonte, die bisherigen Sanktionen zeigten bereits Wirkung; die russische Wirtschaft verlangsame sich deutlich.
    Zu den neuen Sanktionen soll auch eine Visasperre für russische Soldaten gehören, die seit Beginn des Ukraine-Krieges gedient haben.
    Über das ‌mittlerweile 21. ⁠Sanktionspaket wollen die EU-Außenminister bei einem Treffen am kommenden Montag beraten. Für eine Verabschiedung ist Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten erforderlich.
    Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.