
Man brauche die Stabilität, dass die Sanktionen für längere Zeit bestehen blieben, sagte Kallas in New York. Sie äußerte sich nach einem Treffen der EU-Außenminister am Rande der UNO-Generaldebatte. Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland laufen in der Nacht zu Mittwoch aus, wenn sie nicht einstimmig verlängert werden. Dies ist nach Informationen von EU-Diplomaten noch nicht geschehen. Hintergrund ist wohl ein Streit über die Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen. Den Angaben zufolge hatten die Slowakei, Frankreich und Luxemburg gefordert, die Oligarchen Usmanow und Fridman von der Sanktionsliste zu streichen. Insgesamt umfasst die Liste rund 3.000 Personen, Einrichtungen und Unternehmen, die den Krieg gegen die Ukraine unterstützen und von der Politik des Kremls profitieren sollen. Die Botschafter der 27 Mitgliedstaaten wollen den Informationen zufolge am Vormittag erneut beraten.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
