Russische Angriffe auf Energieinfrastruktur
EU sendet Stromgeneratoren in die Ukraine

Angesichts der andauernden russischen Angriffe auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine schickt die EU rund 450 weitere Notstrom-Generatoren nach Kiew.

    Kiew: In einem Wohnviertel werden Notzelte aufgestellt, in denen sich die Menschen aufwärmen können.
    Nach den russischen Luftangriffen haben die Menschen in der Ukraine oft keinen Strom. Die EU schickt nun Not-Generatoren. (Vladyslav Musiienko / AP / dpa / Vladyslav Musiienko)
    Wie die Kommission in Brüssel mitteilte, sollen sie unter anderem Krankenhäuser und Notunterkünfte mit Strom versorgen. Eigenen Angaben zufolge hat die EU seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor knapp vier Jahren insgesamt bereits rund 9.500 Generatoren in das Land geliefert. Der französische Außenminister Barrot kündigte eine Telefonkonferenz mit den G7-Staaten sowie nordischen und baltischen Ländern an, um weitere Unterstützung der Ukraine bei der Energieversorgung zu organisieren.
    Die russische Armee setzte ihre Luftangriffe auf die Ukraine fort. Im Osten des Landes wurden nach Behördenangaben mindestens vier Zivilisten getötet. In der Hauptstadt Kiew sind laut Bürgermeister Klitschko nach den Attacken der vergangenen Tage immer noch knapp 2.000 Wohnungen ohne Heizung.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.