
Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron betonten dabei die europäische Geschlossenheit in der Grönlandfrage. Wenn Europa als Einheit reagiere, könne es sich Respekt verschaffen, sagte Macron. Es gelte jedoch, wachsam zu bleiben. Merz lobte die Ergebnisse, die mit US-Präsident Trump in Davos erzielt worden seien. Dort hatte Trump eine Kehrtwende im Grönland-Konflikt vollzogen und erklärt, er wolle die Arktis-Insel nicht mit Gewalt einnehmen und auf angekündigte Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten verzichten.
Durch diese vorläufige Entspannung verschob sich der Aspekt des Sondergipfels auf eine Nachbetrachtung der transatlantischen Krise. EU-Ratspräsident Costa sagte nach den Beratungen, die EU werde sich weiterhin gegen jede Form von Erpressung verteidigen.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
