Vorhersage von Extremwetter
Europäische Forschungsförderung für Hydrologin aus Halle

Für ihre Arbeit zur verbesserten Vorhersage von Extremereignissen erhält die Hydrologin Larisa Tarasova vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle den höchstdotierten europäischen Forschungspreis für wissenschaftlichen Nachwuchs.

    Thüringen, Ohrdruf: Auf dem Parkplatz eines Supermarkts liegen nach einem Sturm Teile von Bäumen und abgebrochene Äste.
    Der Klimawandel begünstigt auch Extremwetterereignisse. (Daniel Vogl / dpa / Daniel Vogl)
    Der Europäische Forschungsrat vergebe an Tarasova einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten "Starting Grant", wie das Wissenschaftsministerium in Magdeburg mitteilte. Das sei eine Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe. Ihr Ziel sei, Hochwasser und Dürren anhand bestehender Strukturen der Erdoberfläche zuverlässiger vorhersagen zu können. 
    "Grants sind der Goldstaub der EU-Forschungsförderung", erklärte Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD). "Der Erfolg von Dr. Larisa Tarasova in diesem harten Wettbewerb ist ein Beleg für ihre starke Expertise und klugen Ideen in einem zukunftsweisenden Forschungsfeld, das auch für Sachsen-Anhalt von großer Bedeutung ist." Der fortschreitende Klimawandel dürfte auch hierzulande für mehr Extremwetterereignisse sorgen.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.