
Dies gab EU-Digitalkommissarin Virkkunen in Brüssel bekannt. Sie sagte, man prüfe, ob "Shein" die EU-Regeln für digitale Dienste einhalte. Die Kommission vermutet unter anderem, dass der Aufbau von "Shein" Kaufsucht bei Kunden fördern kann. Außerdem geht es um eine mangelnde Transparenz der Empfehlungssysteme und um den Verkauf illegaler Produkte, darunter solche in Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch. Auf "Shein" waren unter anderem wie Kinder aussehende Sexpuppen angeboten worden, was international auf Empörung stieß.
Ein Sprecher des Unternehmens teilte mit, Shein nehme die Verpflichtungen aus dem Digital Services Act ernst. Man werde vollumfänglich mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten. Man wolle den Schutz für jüngere Nutzer verstärken. Generell sei er ein zentraler Gesichtspunkt bei der Entwicklung und dem Betrieb der Shein-Plattform.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
