
Der CSU-Politiker forderte mehr europäische Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Rüstung. Angesichts der veränderten Bedrohungslage müsse sich die EU fragen, ob dies weiter vorwiegend ein nationales Thema sein könne.
Weber verwies unter anderem auf die Sicherung der 1.300 Kilometer langen Grenze zu Finnlands zu Russland und stellte die Frage, ob dies nicht eine europäische Aufgabe sei.
Weber verwies unter anderem auf die Sicherung der 1.300 Kilometer langen Grenze zu Finnlands zu Russland und stellte die Frage, ob dies nicht eine europäische Aufgabe sei.
Europa habe beim Binnenmarkt und der Gemeinschaftswährung Euro gezeigt, dass es gemeinsam vorangehen könne, betonte Weber. Das Gleiche müsse nun bei der Verteidigung gelingen.
Unionsfraktionschef Spahn erklärte, die Regierung habe einen Politikwechsel in entscheidenden Feldern eingeleitet. Er nannte dabei die Verteidigungs- und Migrationspolitik sowie die Innere Sicherheit. Spahn räumte aber auch ein, dass vor allem im Wirtschaftsbereich noch viel zu tun sei. "Es reicht noch nicht", sagte er. Dass die deutsche Wirtschaft sich seit drei Jahre in Rezession oder Stagnation befinde, sei "brutal". Bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen seien die Arbeitskosten die "größte Baustelle". Die CDU werde zudem alles tun, damit es Anreize gebe für diejenigen, die mehr arbeiten wollten.
Im Laufe des Tages werden die Delegierten über eine Vielzahl von Anträgen beraten. Dazu gehören Vorlagen für eine Altersbeschränkung bei der Nutzung von sozialen Medien durch Kinder und Jugendliche, zur Begrenzung von Teilzeit sowie zum Ende der telefonischen Krankschreibung.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
