Großbritannien
Ex-Harrods-Boss Al-Fayed: Vier Frauen als Opfer von Menschenhandel anerkannt

Das britische Innenministerium hat vier Frauen als Opfer von Menschenhandel anerkannt, die mutmaßlich durch den verstorbenen früheren Besitzer des Londoner Kaufhauses Harrods, Al-Fayed, sexuell missbraucht worden sind.

    Der Unternehmer Mohamed Al-Fayed auf einem Fußballplatz.
    Mohamed Al-Fayed starb 2023. (picture alliance / empics / Daniel Hambury)
    Das teilte die von den Frauen gegründete Organisation No One Above mit. Durch solche Entscheidungen wird laut Experten die Glaubwürdigkeit von Zeugen in Strafverfahren gestärkt.
    Zahlreiche Frauen werfen Al-Fayed Vergewaltigung, sexuelle Gewalt und sexuelle Ausbeutung vor. Öffentlich geworden waren die Vorwürfe im September 2024 durch eine Dokumentation des Senders BBC.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.