
Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Mönch, sagte dem "Handelsblatt", es scheine aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken. Auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Beck, sprach sich für eine Verlagerung aus. Die Goldreserven seien ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürften auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden. Bundesbankpräsident Nagel erklärte, er lehne eine Lagerung der Goldreserven in Deutschland ab.
Die Bundesbank deponiert aktuell 1.236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
