
Darin heißt es, Deutschland und Europa verfügten zwar über starke Forschungslandschaften und erste Erfolge bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz, lägen aber im internationalen Vergleich, vor allem gegenüber den USA und China, bei der Entwicklung von KI-Modellen und der Umsetzung von KI in die Wertschöpfung zurück.
In dem Gutachten wird unter anderem angeraten, dass die Bundesregierung auf europaweit unternehmensfreundlichere Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI drängt. Zudem sollten Deutschland und die anderen EU-Staaten innerhalb der nächsten fünf Jahre insgesamt 10 bis 15 Prozent der weltweiten Rechenkapazität bereitstellen, um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren.
Der Bundeskanzler sagte bei der Übergabe, Deutschland wolle wieder Technologie-Führerschaft übernehmen. Ziel sei, 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Wissenschaft auszugeben. Die Expertenkommission besteht aus sechs Fachleuten und berät die Bundesregierung in wissenschaftspolitischen Fragen.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
