
In einem Gebäude des Rüstungsunternehmens EMCO hatte sich in der Nacht zunächst eine Explosion ereignet. Es war der zweite Vorfall an einem Standort der Firma, die Munition in die Ukraine liefert. Innenminister Demerdschiew sagte, er halte eine Einwirkung von außen für möglich.
In Rüstungsunternehmen in den EU-Staaten Italien und Estland, die die Ukraine in ihrem Abewehrkampf gegen Russland unterstützen, hatte es ähnliche Vorfälle gegeben. In einer Munitionsfabrik bei Rom war im August nach einer Explosion ein Feuer ausgebrochen. In Tallinn wurde ebenfalls im August das Gebäude eines Rüstungsunternehmens durch ein Feuer stark beschädigt. Der rumänische Inlandsgeheimdienst teilte mit, vor wenigen Tagen eine von Russland koordinierte Sabotageoperation verhindert zu haben.
Diese Nachricht wurde am 12.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
