Durch Main und Rhein
Extremschwimmerin schwimmt von Frankfurt nach Köln

Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl ist nach mehr als 200 Kilometern im Wasser in Köln angekommen. Vier Tage hat sie von Frankfurt aus für die Strecke über den Main und den Rhein gebraucht.

    Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl jubelt, nachdem sie das Kölner Rheinufer erreicht hat. Sie reißt einen Arm in die Luft. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen.
    Die Extremschwimmerin Nathalie Pohl jubelt, nachdem sie das Kölner Rheinufer erreicht hat. Vier Tage lang und 200 Kilometer weit war sie unterwegs - allerdings nicht durchgängig. (picture alliance / dpa / Christian Knieps)
    Mit ihrer Aktion wollte die 31-Jährige auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Über Spenden und Aktionen entlang der Strecke wurde Geld für Schwimmprojekte und Schwimmausbildung gesammelt. Dabei seien 616.000 Euro zusammengekommen, wie ihr Team mitteilte. 
    Pohl ist nicht durchgehend geschwommen. Etwa alle zwei Stunden hat sie sich mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern abgewechselt. Nachts hat sie pausiert. Das Schwimmen in den großen Flüssen war dabei nicht ohne Risiko. Für ihr Projekt hatte die Schwimmerin eine Sondergenehmigung erhalten.
    Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.