Social Media
Familienministerin Prien kündigt rasche gesetzliche Maßnahmen für mehr Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt an

Bundesfamilienministerin Prien hat rasche gesetzliche Maßnahmen zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt angekündigt.

    Ein Jugendlicher hält ein Smartphone, auf dessen Display u.a. viele Social Media Anwendungen von Meta zu sehen sind. Der Hintergrund ist dunkel und verschwommen.
    Einer der Vorschläge ist es, Schulkindern bis zur siebten Klasse die private Handynutzung zu verbieten. (Getty Images / Anna Barclay)
    Die CDU-Politikerin sagte in Berlin, sie werde ein Sofortprogramm auf den Weg bringen. Sie bekräftigte ihre Forderung, unter anderem eine Altersgrenze für Soziale Medien einzuführen. Prien räumte ein, dass der Gesetzgeber in der Frage des digitalen Kinder- und Jugendschutzes "spät dran" sei.
    Die Ministerin nahm den Abschlussbericht einer von ihr eingesetzten Expertenkommission für mehr Kinder- und Jugendschutz im Digitalen entgegen. Das Gremium hatte bereits Ende Juni 56 Empfehlungen für eine Gesamtstrategie vorgestellt. Dabei schlug es unter anderem eine Mindestaltersgrenze von 13 Jahren für einzelne Social-Media-Angebote vor.
    Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.