Nach CSD-Anschlag
Familienministerin Prien will Demokratie-Programm nachschärfen

Nach dem CSD-Anschlag in Berlin hat Bundesfamilienministerin Prien Änderungen am Förderprogramm "Demokratie leben!" angekündigt.

    Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) gestikuliert während sie spricht. Im Hintergrund ist an einer blauen Wand der Schriftzug "CDU" zu sehen.
    Will Programme zur Deradikalisierung junger Menschen ausbauen: Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU. (IMAGO / pictureteam / IMAGO / Matthias Gränzdörfer)
    Die Länder sollten mehr Geld für Angebote gegen Radikalisierung bekommen, sagte die CDU-Politikerin der dpa. Konkret geht es um fünf Millionen Euro aus dem Förderprogramm. Die wissenschaftliche Begleitung zeige, dass Programme gegen Radikalisierung erfolgreich sein könnten.
    In Berlin sicherte Innensenatorin Spranger eine gründliche Aufarbeitung des Anschlags zu. Die SPD-Politikerin sagte bei einer Sondersitzung im Abgeordnetenhaus, die Ermittlungen liefen. Vertreter der Opposition monierten, Spranger lege keine neuen Informationen vor. Polizeipräsidentin Slowik Meisel wies Vorwürfe zurück, der mutmaßliche Attentäter sei unzureichend überwacht worden. Zuvor hatten sich auch Vertreter der Justiz gegen Kritik an ihrem bisherigen Umgang mit dem 21-Jährigen gewehrt.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.