
In Nepal wird die Suche nach Verschütteten durch Regen und dichten Nebel erschwert. Helfer bemühen sich um die Rettung von mehr als hundert Arbeitern, die durch die Sturzflut in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen wurden. Die Regierung Nepals bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Außenminister Khanal erklärte, das Ausmaß der Katastrophe übersteige die Kapazitäten des Landes.
Die Zahl der bestätigten Toten ist inzwischen auf fast 800 gestiegen. In dem Katastrophengebiet werden noch etwa 3.000 Menschen vermisst. Darunter sind auch mehrere Deutsche. Derweil wurde in Nepal im Distrikt Chitwan mit der Beisetzung hunderter nicht identifizierter Opfer begonnen.
Die Leichname waren durch die Wassermassen fast 200 Kilometer weit aus den Katastrophengebieten in die Ebene geschwemmt worden. Um die Toten später identifizieren zu können, entnehmen die nepalesischen Behörden DNA-Proben und dokumentieren jedes Grab mit Standortdaten.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
