
Die Verherrlichung rund um Mladics Tod sei unvereinbar mit den Werten der Europäischen Union, teilte Kos mit. Der Weg in die EU sei nur über die Aufarbeitung der Vergangenheit, echte Versöhnung und die Achtung vor Kriegsopfern möglich. Serbien ist seit 2012 offizieller EU-Beitrittskandidat.
Mladić war vergangene Woche im Alter von 84 Jahren im Gefängnis gestorben. Er wurde 2017 vom UNO-Kriegsverbrechertribunal zu lebenslanger Haft verurteilt - wegen Gräueltaten im Bosnien-Krieg wie dem Massaker von Srebrenica 1995. Zahlreiche serbische Regierungspolitiker wollen an seiner Beisetzung teilnehmen.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
