Afrobeat-Legende
Fela Kuti erhält als erster Afrikaner einen Grammy für sein Lebenswerk

Der nigerianische Musiker Fela Kuti wird posthum mit einem Grammy für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er ist damit der erste Afrikaner, der diese Auszeichnung erhält. Fela Kuti gilt als Erfinder der Musikrichtung Afrobeat.

    Fela Kuti während eines Konzertes im Jahr 1984.
    Fela Kuti während eines Konzertes im Jahr 1984. (imago/Future Image/ R. Keuntje)
    Sein Einfluss erstrecke sich über Generationen hinweg, inspirierte Künstler wie Beyoncé, Paul McCartney und Thom Yorke, heißt es in einer Würdigung der diesjährigen Grammy-Preisträger. Fela Kuti hatte in den 70er-Jahren den Afrobeat entwickelt, eine Mischung aus Jazz, Funk und afrikanischen Rhythmen. Damit legte er den Grundstein für das später entstandene Genre, das ein weltweites Publikum anzog. Fela Kuti starb 1997 im Alter von 58 Jahren. 
    Neben Fela Kuti sollen unter anderem Cher, Whitney Houston und Paul Simon in Los Angeles bei einer Zeremonie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden.
    Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.